Immer dieses Bodyshaming! – ein Kommentar

Body Positivity bedeutet: Jeder Körper ist schön, egal wie er aussieht. Egal, ob Bauch oder Beine dick sind, egal, wie viel Cellulite, Dehnunggstreifen, Narben oder andere sogenannte „Makel“ vorhanden sind. Eine tolle Idee, das kann ich so auf jeden Fall unterschreiben. „Embrace“, der australische Dokumentarfilm, der vor einigen Monaten nur für einen Tag im Kino lief und inzwischen noch auf DVD oder als Stream zu finden ist, macht das deutlich. Alle Frauen auf der Welt freuen sich. Die Strategie von Taryn Brumfitt, der Produzentin des Filmes, ist aufgegangen. Alle haben sich lieb und finden sich, vor allem dank des hingebungsvollen Untertitels „du bist schön“ – schön.

Ich habe nichts dagegen, dass sich jede Frau schön findet. Im Gegenteil – ich finde es echt schlimm, dass wir uns im 21. Jahrhundert noch mit dieser Sch*** beschäftigen. Und jetzt kommt nämlich das, was mich wütend macht: Warum werden wir Frauen eigentlich immer noch auf unsere Körper reduziert? Und was mich noch wütender macht: Wir sind es selbst, die sich auf ihre Körper reduzieren.

Viele Frauen, vor allem wenn man sich durch Instagram, Facebook, andere Social Media Kanäle, Online-Magazine, Blogs, klickt, haben inzwischen das Bedürfnis sich nackt und/oder unvorteilhaft zu präsentieren und dabei vermeintliche Problemzonen aufzuzeigen. Das darf jetzt nicht falsch verstanden werden: Auch wenn ich es manchmal bei anderen nicht verstehen kann, haben sie durchaus das Recht, ihre Problemzonen zu haben. Habe ich schließlich auch. Aber sind wir wirklich erst so weit, dass wir uns nicht mit Themen beschäftigen können, die uns wirklich bewegen?

Die Show „Curvy Supermodel“ ist prinzipiell eine super Sache. Es sollte längst normal sein, auch mollige Frauen auf den Laufstegen zu präsentieren. Gute Mode ist so viel mehr als dass sie nur an Hungergestellen gut aussieht. Aber darum geht es dann irgendwie doch nicht, sondern viel mehr darum, dass dicke Frauen auch zickig sein können. Genauso unterhaltsam sind wie dünne Frauen, die sich anzicken und Einschaltquoten generieren.

Warum wird das Selbstbewusstsein von jungen Mädchen und erwachsenen Frauen eigentlich noch über den Körper definiert? – Natürlich ist es nicht immer so, aber wie gesagt – in den Medien, die uns tagtäglich erreichen, kommt es so rüber. Andere Frauen kritisieren andere Frauen, reduzieren sich gegenseitig auf ihre Körper.
– „Du bist toll, auch wenn du eine Narbe am Bauch hast.“ –  „Du bist eine super Persönlichkeit, trotz dicker Beine.“
Warum sagen wir nicht: „Du hast ein tolles Gespür für Ästhetik?“ – „Du kannst super mit Binärcodes umgehen?“ – „Du kannst super Klavier spielen“?

Wir Frauen werden oft immer noch zu wenig motiviert uns über andere Sachen zu definieren.

Die Medien motivieren uns fälschlicherweise dazu, uns vor den Spiegel zu stellen und uns schön zu finden, anstatt uns an den Schreibtisch zu setzen oder auf die Straße zu gehen und wirklich etwas zu erreichen.

So wie jetzt machen wir Frauen uns das Leben gegenseitig nicht einfacher.

Meint ihr nicht auch, die Frauenrechtlerinnen, die uns vor 100 Jahren das Wahlrecht ermöglicht haben, würden sich im Grab umdrehen? Oder bin ich einfach zu Unrecht genervt von diesem ganzen Körperwahn?

weiterlesen: Dieses Video hat mich wirklich motiviert diesen Artikel zu schreiben.

PS: Es hat natürlich jeder ein Recht über den eigenen Körper nachzudenken. Ich glaube auch nicht, dass ich weniger über meinen Körper nachdenke als ein Mann. Nur die Männer beurteilen sich gegenseitig nicht so und zeigen es nicht so offensichtlich.

 

Yoga – Hingabe – Meditation – Ayurveda

Wie ihr vielleicht wisst, mache ich nun schon seit über 10 Jahren regelmäßig Yoga und bin inzwischen auch schon eine fortgeschrittene Yogini. Viele Freundinnen, mit denen ich über Yoga rede, finden es relativ langweilig. Aber was ist Yoga eigentlich?

Nach einer schnellen Recherche bei Google findet jeder heraus, dass das Wort Yoga bzw. Joga aus dem Sanskrit kommt und „Einheit“ oder „Harmonie“ bedeutet. „Die Praxis des Yoga bewirkt eine Harmonisierung von Körper, Geist und Seele. Sie führt zu einer Bewusstwerdung der ursprünglichen Einheit und Verbundenheit mit dem gesamten Kosmos.“ (Quelle: www.yoga-vidya.de)

Doch was soll ich selber damit anfangen?

Ich finde diese Beschreibung eigentlich schon ganz richtig, aber ich möchte euch noch einmal in meinen eigenen Worten beschreiben, was mich dazu verleitet, 10 Jahre und hoffentlich viele zukünftige mehr diesem Hobby nachzugehen. Mit 15 Jahren ging ich also nach Indien und wie es das Schicksal auch wollte, nahm ich Privatunterricht bei einer Yogalehrerin. Ohne Erfahrung, was ich da überhaupt vor mir habe, nahm sie sich viele Stunden Zeit für mich und erklärte mir zunächst jede Yogaübung mit indischem Namen. Ich wusste nicht genau, was ich da für Übungen machte, doch das erste Mal, dass ich realisiert habe, dass ich den Richtung Osten führenden Sonnengruß, „Soli Namaskar“ ausführte, war, als ich während dieser Übung in jedes der Tiere geschlüpft bin, die morgens aufwachen und sich strecken, wie z.B. den Hund oder die Cobra. Indem man die Bewegungen von verschiedenen Tieren und Pflanzen imitiert, schaltet man den Kopf aus und konzentriert sich sehr stark auf die Übung. Es soll einen mit dem Kosmos eins werden lassen, und auch wenn das jetzt sehr esoterisch klingt, hilft es mir sehr Ruhe in mir selbst zu finden.

Der Hund, eine der wichtigsten Yogaposen. Hier nicht ganz korrekt ausgeführt am Strand in Goa ;-)

Wir haben immer abwechselnd Yoga- und Atemübungen gemacht und ich versuchte beides zu verbinden. Auch hat meine Yogalehrerin mir viele Ernährungstipps gegeben und mir auch ein etwas schweißtreibenderes Workout und einen neuen Ernährungsplan verordnet, nachdem sie gesehen hat, dass ich dem indischen Essen sehr schlecht nachgeben kann und anfing einige Kilos zuzulegen. ;-)

Yoga für die Gesundheit

Sie lehrte mich sogar indisches Kochen und wir führten viele interessante Gespräche. Wie zum Beispiel darüber, dass man mit Yoga nicht nur seinen Geist erweitert, sondern auch Verschleißerscheinungen des Körpers, die sich bei westlichen Sportarten wie z.B. Jogging, vorbeugt. Sie wollte mir auch einreden, dass ich meine Sehschwäche mit Yoga in den Griff bekomme, aber das war natürlich Blödsinn. Ohne Brille bin ich immer noch ein kleiner Blindfisch ;-) Durch viele Streckungen und Dehnungen des Hüftbeugers entspannt man jedoch die Hüfte, die bei einem täglichen Bürojob dauergeschädigt wird, und hilft dem Körper wieder ins Gleichgewicht zu finden. Vielleicht ist Yoga auch das natürliche Gleichgewicht von sich selbst, der Erde und allem anderen.

Yoga ist Hingabe

Manchmal verrenkt man sich ganz schön und denkt sich, ohje, wie komme ich jetzt aus dieser Übung wieder heraus. Dann lernst du durch die Yogaatmung, dass das eigentlich kein Problem ist. Du lernst die Hingabe deines Körpers an die Bewegungen, die er ausführen kann. Irgendwann meinte ein anderer Yogalehrer mal zu mir, dass man mit Yoga alles schaffen kann. Du kannst ohne Probleme unter die eiskalte Dusche hüpfen, wenn du die richtige Atemtechnik anwendest.

Yoga und Meditation

Zur klassischen Meditation habe ich leider in den letzten Jahren nicht gefunden. Ich bin ein super unruhiger Mensch und muss durchgehend an irgendwelche Sachen denken oder etwas planen. Von daher habe ich Hilfe in der dynamischen Meditation nach Osho gefunden. Da bekomme ich wirklich einen freien Kopf. Leider mache ich es nur viel zu selten, weil der Meditationstreff hier in Münster immer am Samstagmorgen um 8 stattfindet und mir das fürs Wochenende einfach viel zu früh ist. Wenn ihr jedoch die Gelegenheit habt, die dynamische Meditation auszuprobieren, macht es unbedingt! Mehr Infos darüber findet ihr hier.

Yoga und Ayurveda

Mit Ayurveda habe ich mich ehrlich gesagt noch nie in meinem Leben beschäftigt, abgesehen von einer merkwürdigen Ayurveda-Massage in Goa, wo mir der Masseur direkt im Anschluss noch eine Cellulite-Massage anbieten und alles in einem absoluten Sparangebot im Wochenabo an mich verkaufen wollte.

Letztens habe ich jedoch einen Test gemacht und herausgefunden, dass ich ein Vata-Pitta-Typ bin und war überrascht, dass das so gut zu mir passt. Ich bin ein unruhiger, kreativer Geist und schnell abgelenkt. Ich bin sensibel und humorvoll. Ich bin charmant und ein Querdenker. Ich brauche einen strukturierten Alltag und 3 regelmäßige Mahlzeiten. Außerdem soll ich früh aufstehen (ich arbeite dran!). Wenn ihr auch mal einen Ayurveda-Typen-Test machen wollt, solltet ihr mal danach googlen und es ausprobieren. Vielleicht erfahrt ihr ja dabei auch noch eine Menge über euch.

Abschließend

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen über Yoga erklären und warum es mir so viel Freude bereitet. Vielleicht habt ihr ja auch Lust es auszuprobieren. Momentan mache ich Hatha-Yoga und ich glaube, das ist auch der Stil, der am besten zu mir passt.

Rohvegane Snickers mit Dattelkaramell

Liebe Leute,

heute habe ich eine derartig süchtig machende Rezeptempfehlung für euch, dass ich hoffe, das ihr mich dafür nicht verurteilt! Aber ich kann euch verraten: Es ist zu 100% clean und gesund, und auch wenn das die Kalorien nicht einspart, ist es dennoch vertretbarer als das Original.

Es handelt sich hierbei um vegane Snickers!

Ich habe das Rezept hierher genommen und nur statt Crunchy Erdnussmus einfach klein geschnittene, gehackte und gesalzene Erdnüsse genommen und für den Boden ausschließlich Kokosraspel (was der ganzen Sache ein bisschen den Geschmack von Bounty verleiht. Falls euch das nicht zusagt – nehmt lieber gemahlene Mandeln!

Was die ganze Sache einfacher gemacht hat, war es, die Snickers nicht komplett mit Schokolade zu umhüllen, sondern nur von oben draufzustreichen. Das fand ich eh leckerer und so lässt sich der Riegel auch auf einem Bleck zubereiten.

Und am allerzufriedensten war ich mit dem Dattelkaramell. Das ist einfach so unglaublich lecker, dass ich das garantiert öfter machen werde! Wow!!

–> Hier kommt ihr zum Rezept!

    

Yin und Yang.

 

Ich liebe spontane Zusagen.

Ich hasse spontane Absagen.

Ich liebe die Pommes bei uns in der Mensa.

Ich hasse es, dass ansonsten kein veganes Essen angeboten wird.

Ich liebe es wild durch die Gegend zu tanzen.

Ich hasse es, von Leuten zu Partys überredet zu werden.

Ich liebe es wenn mich Menschen überraschen.

Ich hasse es, dass mich viele in eine Kategorie stecken und mich schnell auf ein Klischee festlegen

wollen.

Ich liebe positiven Stress, der mich motiviert und mir Antriebskraft verleiht und mich produktiv macht.

Ich hasse es, vor Stress zu viel ungesunde Sachen zu essen.

Ich liebe enge Trainingshosen.

Ich hasse skinny Jeans nach einem Mittagessen im Pastarestaurant.

Ich liebe es Sachen zu erledigen und über mich hinauszuwachsen.

Ich hasse es wenn mir ständig jemand ungefragt in meine Projekte hineinredet.

Ich liebe es ich selbst zu sein.

Ich würde es hassen, genauso zu sein, wie andere es von mir erwarten.

Bild: Joseph Beuys, 1980, fotografiert am 24.9.2017 in der Pinakothek der Moderne, München.

10 Random Facts!

10 Random Facts über mich… weil ich es noch nie gemacht habe und Lust auf einen persönlichen unpersönlichen Random Post hatte!

 

1. Ich hasse Unpünktlichkeit.

Lieber bin ich 5 Minuten zu früh als zu spät dran. Das habe ich wohl von meiner Mutter.


2. Ich bin super ungeduldig…

…und mag auch nicht gerne warten. Kombiniert mit Pünktlichkeit kann das also auch oft total langweilig und nervtötend sein.

 

3. Wenn ich nicht Architektur studieren…

…und mich mit meiner Berufswahl super wohl fühlen würde, wäre es mein Traum meine eigene superstylische Boutique mit hochwertiger toller Kleidung und diversen Einrichtungsobjekten á la Boutique Belgique zu führen.


4. Ich bin (inzwischen) inaktives Mitglied bei der grünen Jugend und der Gandhi Kinderhilfe,

deren Organisationen ich mit jährlichen Mitgliedsbeiträgen unterstütze. Die Gandhi Kinderhilfe liegt mir besonders am Herzen, da ich dort ehrenamtlich gearbeitet und mit den Kindern zusammengewohnt habe und es soo einfach ist, da etwas Gutes zu tun, beispielsweise durch die Spende einer Rickshaw oder einer Nähmaschine, um Familien zu unterstützen. Nach diesem unfassbaren Ergebnis der Bundestagswahl,als dessen Folge eine rechte Partei in den Bundestag einziehen wird, überlege ich, sobald ich einen festen Job habe, auch wieder aktiv bei den Grünen mitzumischen. Das wäre dann aber auf Grund meines Alters nicht bei der Jugend, sondern bei den „Altgrünen“. ;-)

5. Bei Diskussionen über Feminismus oder andere Themen, die mich bewegen, kann ich

ziemlich laut und nervig werden. (Einen Artikel über Feminismus von mir findet ihr hier)

 

 

6. Jedoch bin ich grundsätzlich ein netter Mensch

und finde, jeder hat Freundlichkeit verdient. Auch der schlecht gelaunte Kassierer im Supermarkt oder die nervige Frau, die dir etwas am Telefon verkaufen möchte.


7. Zum Putzen höre ich fast immer Metal- oder Rockmusik.


8. Ich war seit Langem nicht mehr in einem Club

und verbringe momentan lieber meine Abende in guten Restaurants, in Bars oder mit Freunden zu
Hause oder bei WG-Partys.

9. Ich hasse Gesellschaftsspiele.

Story of my life.

 

 

 

10. Ich habe schon Haferflocken zum Frühstück gegessen,

als es noch nicht das super angesagte „Oatmeal“ war und auch Overnight-Oats gibt es bei mir schon seit 20 Jahren. Allerdings wird mein Bircher Müsli auch nicht so stylisch angerichtet, wie ihr es vielleicht von
mir erwartet hättet. ;-)

Photos by me, taken @ Pinakothek der Moderne, München.

Die gesunde Lunchbox – Mittag essen 6x anders!

Unkreativ zur Mittagspause? Jeden Tag dasselbe oder täglich grüßt das Dönertier?

Falls ihr euch gerne öfter gesund ernähren möchtet oder einfach nur Abwechslung in eure Lunchbox bringen wollt, habe ich hier Abhilfe für euch!

Seit einiger Zeit mische ich viel Rohkost mit gekochtem Essen und bin auch viel kreativer geworden, was die Mittagspause angeht. Ich achte darauf, dass ich genügend Kalorien zu mir nehme, aber auch die Makros gut verteilt sind und ich keine leeren Kalorien esse. Außerdem ist mir aufgefallen, dass gemischte Bowls dabei einfach die beste Alternative sind. Ich mochte schon immer einiges an Gemüse lieber roh als gekocht (z.B. Paprika – gebraten geht gar nicht!!) und spare mir durch das Nicht-Kochen auch jede Menge Zeit. Falls ihr gerne einen längeren Artikel darüber lesen möchtet, schreibt mich doch gerne über Facebook an und ich veröffentliche meine Tipps und gebe mein Wissen weiter. Heute habe ich für euch einige Anregungen, womit ihr eure Tupperdose befüllen kommt und satt und zufrieden durch den Bürotag oder das Home Office kommt. Viel Spaß beim Zuschauen und Ausprobieren!

BOWL NO. 1 

In Gemüsebrühe gekochter Reis mit Currypulver gewürzt, Mexico-Mais-Mix aus der Dose, frische Tomaten, Paprika, gebratene Bohnen mit Karotten und Avocado. Darüber etwas Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer.

BOWL NO. 2

Gekochte Mie-Nudeln, gebratene Zucchini, frische Tomaten, frische Paprika, Erdnüsse und Sri Racha Soße.

BOWL NO. 3

Gedünstete Zucchini|Kohlrabi, in Gemüsebrühe gekochter Reis, frische Champignons, Eisbergsalat, Oliven, frische Paprika, Guacamole, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer.

BOWL NO. 4 (sorry für das schlechte Licht)

Gekochte Süßkartoffel, frische Paprika, frische Tomate, Mais, Kidneybohnen und, soweit ich mich erinnere, Balsamicocreme.

BOWL NO. 5

Gekochte Süßkartoffel, TK-Spinat, frische Paprika, Mais und Pesto.

BOWL NO. 6

Und so sieht es dann in der Tupperdose aus. Mie-Nudeln mit Sojasauce und Currypulver, frische Karotten, frische Paprika, Erdnüsse und Falafelbällchen aus dem Kühlregal.

Wie ihr seht, ist gesunde Ernährung wirklich kein zeitliches Problem. Für das Schnibbeln der Zutaten braucht ihr nicht viel länger als für das Auspacken einer Tiefkühlpizza. Achtet einfach immer darauf, dass euer Teller möglichst bunt und umfangreich gefüllt ist und traut euch, auch große Portionen zu essen, bis ihr wirklich satt seid.

Ich werde fleißig weiter fotografieren und demnächst sicher einen zweiten Teil meiner Lunchbox-Serie veröffentlichen!

Was nehmt ihr euch so mit ins Büro?

Königskuchen mit Kokos und Heidelbeere

Dieser Kokoskuchen ist ein lang verstecktes Lieblingsrezept von mir. Ich habe ihn irgendwie schon lange nicht mehr gebacken, aber nachdem ich letztens diese süßen Königskuchenförmchen gefunden habe, brauchte ich etwas, was ich hineinbacken konnte, und da fiel mir mein altes Rezept in die Hände. Unter anderem lag es vielleicht auch daran, dass meine beste Freundin vor ein paar Tagen einen Kokoskuchen gebacken und mich damit auf den Geschmack gebracht hat.

Um es ein wenig aufzupimpen, habe ich im Rewe noch schnell ein paar Heidelbeeren gekauft. So wird der Kuchen auch garantiert saftig und die leichte Säure der Beeren harmoniert wunderbar mit der Süße des Kuchens.

Als Topping habe ich mich für weiße Schokolade und Kokosstreusel entschieden. Dazu verwendet ihr am besten die weißen Schakalode-Buttons von vantastic Foods. Mit der iChoc habe ich nicht ganz so gute Erfahrungen gemacht, was das Backen angeht, aber letztendlich hat da wahrscheinlich jeder von euch seinen Liebling.

Außerdem habe ich das Rezept verdoppelt, damit ich auch genug für die Förmchen habe, und leider letztendlich dann doch ein bisschen zu viel Teig gehabt, sodass ich noch 5 Muffinförmchen benutzen musste. Also wenn ihr alle drei Formen füllen wollt, nehmt ihr am besten nur 3/4 des Rezeptes.

Also- was erzähle ich hier noch lange? Here we go!!

  • 420 g Dinkelmehl
  • 160 g brauner Zucker
  • 200 g Kokosflocken
  • 7 EL Speisestärke
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Buttervanille-Aroma
  • 6 EL Zitronensaft
  • 160 g Margarine
  • 400 ml Sojamilch
  • 1 kleines Paket Heidelbeeren (frisch)

und so wird’s gemacht:

Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen.Margarine und Zucker schaumig schlagen, vorsichtig die Sojamilch, Vanillearoma und Zitronensaft hinzufügen. Beiseite stellen. Separat die restlichen Zutaten (außer Heidelbeeren) mischen und vorsichtig unterheben. Am Ende die Heidelbeeren hinzufügen. Bei 180° in den kleinen Förmchen ca. 35 Minuten backen, aber am besten immer zwischendurch schauen. Muffins brauchen nur 25 Minuten. Am Ende mit 100 g Schokolade verzieren und noch einmal Kokosraspel drübergeben.

Guten Appetit!

Norderney – Barfußwandern und anderer Spaß

Letztes Wochenende bin ich spontan mit meiner Schwester nach Norderney gefahren und es war mal wieder traumhaft. Ich liebe einfach die Nordsee und fahre mindestens einmal im Jahr hoch! Die Strände sind einfach traumhaft schön und super weich und auch wenn man im Winter fährt, ist es einfach nur total toll, so viel an der frischen Luft zu sein und die frische Meeresluft einzuatmen.

Jetzt hört es sich an, als sei ich alt geworden – aber ich gehe dort wirklich gerne spazieren und Fahrrad fahren, lecker essen und abgesehen von diesen Rentneraktivitäten trinke ich dann auch gerne 2-5 Gläser Wein oder Rum-Cola und besuche die Milchbar oder eine der anderen Cocktailbars auf Norderney. Es gibt sogar eine Disko, den „Inselkeller“, der ist auch umsonst, allerdings war da leider gar nichts los, als wir da waren.

Es gibt schon einen supertollen Artikel zum Thema „vegan ernähren auf Norderney“, dem ich leider nichts mehr hinzuzufügen habe, deswegen verlinke ich euch den jetzt mal hier und berichte euch von sonstigen Aktivitäten.

1. Wandern.

Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Wobei das eher eine Art langer Spaziergang ist. Meistens schlafen wir im Stadtzentrum und laufen dann zur weißen Düne rüber. Das ist ein wunderschöner weißer Sandstrand mit einem schönen Restaurant, wo wir dann immer einen Ostfriesentee oder ein-zwei Gläser Wein trinken und dann wieder zurücklaufen. Pro Weg läuft man da dann ca. 5 km, also hat dann insgesamt einen Lauf von 10 km zurückgelegt. Leider habe ich mir auf dem Hinweg eine Blase gelaufen und musste dann barfuß zurückgehen. Davon habe ich dann noch zwei Blasen direkt unter dem Fuß bekommen :D Das hat meine Stimmung jedoch nicht verdorben. Hat alles trotzdem Spaß gemacht.

2. Fahrrad fahren.

Wir sind bestimmt 25 km Fahrrad gefahren und fast bis ans Ostende gekommen. Irgendwann kam aber das Naturschutzgebiet und da ich aus guten (oben genannten ;)) Gründen keine Lust hatte zu Fuß zu gehen, sind wir dann mit dem Fahrrad wieder Richtung Westen gefahren.

3. Sonnenuntergang anschauen

Auch wenn es ein Klischee ist – die Milchbar auf Norderney ist wirklich total schön zum Sonnenuntergang gucken, Wein trinken, sich unterhalten und einfach einen netten Abend verbringen.

4. Cocktails trinken

Da kann ich euch das Goode Wind empfehlen. Lasst euch aber nicht von dem Foto abschrecken, das euch angezeigt wird, wenn ihr die Bar bei Google sucht. :D

5. Friesengeist trinken

Und dabei natürlich dem guten Spruch zuhören, der dem Trinken des Friesengeistes stets vorangeht.

6. Im Strandkorb chillen

Dort seid ihr nämlich windgeschützt ;)

7. Nichts tun

und einfach mal runterkommen. Das geht an der Nordsee nämlich wunderbar.

Diese Tips sind jetzt alle nicht spektakulär, aber ich hoffe, ich habe euch jetzt Lust auf einen Nordseeurlaub gemacht. Es ist gar nicht so weit weg, zumindest aus NRW, und es ist wirklich entspannend. :)

Riesengroßer Kleiderschrank DETOX

Vor ein paar Tagen hatte ich das Gefühl, dass mein Kleiderschrank außer Kontrolle gerät.

Außer Kontrolle im Sinne von leicht überfüllt mit Teilen, die ich sowieso fast nie anziehe. Jahrelange hatte ich das vor mich hingeschoben. Ich war mir so sicher, dass ich den schwarz-weißen Leopardenpullover aus dem H&M-Sale für 15 Euro nochmal anziehe. Und das knall-orangene It-Piece, obwohl ich, wie alle meine Freunde wissen, fast alle Farben so gut wie meide. Auch das bunt karierte Hemd und die Kunstlederlatzhose, die am Po gerissen ist, haben ein Leben im Gefängnis geführt. Die unzähligen weißen Blusen, die mittlerweile ausgewaschen oder irgendwie zu klein geworden sind. Die Jeans, die seit dem Kauf eine für meine Verhältnisse viel zu starke Waschung hat oder die Jeans, die eine meiner Meinung nach etwas zu grünliche Waschung hat.

Was ich sagen möchte: Ich war knallhart. Alle Sachen passten mir noch, alle Kleidungsstücke fand ich irgendwie noch toll, aber alle Kleidungsstücke hatten eins gemeinsam: Ich habe sie seit mindestens 1-2 Jahren nicht mehr angezogen und sie sehen trotzdem noch gut aus, weswegen ich es nicht übers Herz gebracht hatte sie wegzuwerfen. Und ich habe zu viel zu tun, um jedes Teil einzeln zu verkaufen. Also entschied ich mich für eine gute Tat und nutzte die Gunst des Momentes, in dem ich mir überlegt habe, die Kleidung zu verschenken. In Münster gibt es eine Facebook-Gruppe „Verschenk’s“, in der man alles mögliche verschenken kann.

Während ich laute Reggae-Musik hörte, sortierte ich also gnadenlos aus. Natürlich habe ich keine besonders teuren Einzelstücke verschenkt, die ich ab und zu auch noch selber anziehe und die man einfach nicht ständig tragen kann. Aber ich habe mir ein paar Fragen gestellt, nach denen ich das Ausmisten organisiert habe:

1. Was passt zu meinem momentanen Kleidungsstil?

Das war die einfachste Frage. Alles, was nicht 100% Laura ist, kam weg. Die Kleidung macht sich an einer anderen Person eh besser. Und dazu gehört beispielsweise der rot-karierte Zara-Schal, den alle mal hatten, aber der für mich inzwischen so weit von meinem Geschmack entfernt ist wie ein Hähnchenschenkel. Weg damit.

2. Welche Klamotten passen mir einfach nicht?

Und das heißt nicht, ob ich da noch reinpasse oder nicht, sondern ob ich sie wirklich schön an meiner Figur finde oder ob der extreme Oversize-Sweater mich nicht doch wie eine Schwangere aussehen lässt. Manche von euch besitzen vielleicht auf eine „Motivations-Jeans“, in die sie hoffen irgendwann mal reinzupassen. Auch wenn ihr gerade am Abnehmen seid – dass ihr genau diese eine Jeans wieder schön findet, wenn ihr dann euer Wunschgewicht erreicht habt, ist unwahrscheinlich.

3.  Alle entspannten Kuschelklamotten in die Altkleidersammlung!

So leid es mir tat, aber ich besaß wirklich viel ausgewaschene Kleidung, die ich aufbewahrt hatte, um darin zu chillen. Auch wenn ich außerordentlich gerne entspanne und dabei auch gerne meine alten T-Shirts anziehe, reicht es doch 3-4 Entspannungs-Outfits zu besitzen. Und nicht jedes grau-gelb gewaschene Tanktop aufzubewahren um es irgendwann mal zum Herumlümmeln anzuziehen.

4. Ist die Qualität des Stückes es wirklich wert es so lange aufzubewahren?

Auch wenn das süße Sommerkleid mit den Federn im Sommer 2015 der Hit war, es ist qualitativ nicht hochwertig genug ein Leben auf dem Kleiderständer zu führen.

5. Spezial-Tipp von mir: Wechselt in jeder Saison die Winter- und Sommerkleidung

Das macht allerdings eher für Leute mit einer kleinen Wohnung Sinn. Und mit einem Kinderzimmer im Elternhaus, in das man all die schönen Winterpullis mottenfrei einlagern kann.

6. Für die Zweifler

Falls ihr zu den Leuten gehört, die sich nur schwer von Sachen trennen können: Stellt die ausgemisteten Klamotten erst einmal in einer Box in den Keller. Wenn ihr eine Zeit lang nicht mehr daran denkt die Teile anzuziehen und sie auch nicht vermisst: Weg damit!

Wenn ihr es nicht übers Herz bringen könnt, eure Kleidung an Fremde zu verschenken, könnt ihr natürlich auch alle eure Freundinnen einladen und eine „Swap-Party“ veranstalten. Das habe ich auch schon öfters gemacht und sehe immer noch manchmal Freundinnen von mir in meinen alten Kleidungsstücken. Ihr könnt euch natürlich auch mit eurem Zeugs auf den Flohmarkt stellen – das hat mir allerdings keinen Spaß gemacht und finanziell war es nun auch nicht der heilige Gral.

Falls ihr mich fragt – ich vermisse kein einziges dieser alten Kleidungsstücke! Spricht wohl dafür, dass ich gut aussortiert habe. Ich plane momentan auch noch, ein paar alte Schuhe zu verkaufen. Und so bleibt mehr Raum für Ordnung und sogar für den nächsten Umzug?

Alles Liebe,

Laura

Valletta.

„Look at the stars,
Look how they shine for you,
And everything you do,
Yeah, they were all yellow“
Coldplay, „Yellow“

Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie ich mit einer Freundin irgendwo in Nordindien – ich glaube es war Jaipur oder Jodhpur – im Pool saß und wir das Lied gesungen haben. Ich glaube, ich trug damals sogar einen gelben Bikini. Es war damals dunkel und ich war verliebt. Doch genauso, wie man weiß, dass ein Stern bereits erloschen ist, während man ihn beobachtet, wusste ich, dass diese Reise vorbeigeht. Trotzdem hörte ich das Lied, sang es leise mit, schaute in die Sterne, die sich an diesem abgelegenen Ort besonders gut beobachten ließen, und wünschte mir, dass die Zeit stehenbleibt.

Ist sie natürlich nicht. Aber zum Glück begegnet die Farbe Gelb einem immer wieder und ganz oft, wenn ich ein gelbes Detail entdecke, denke ich an diesen Moment mit „Yellow“ zurück. Warum, weiß ich auch nicht genau. Aber in Valletta habe ich diese coole gelbe Tür entdeckt und habe sie direkt fotografiert.

Und genau solche Momente wirst du in Valletta immer wieder erleben. Du läufst durch eine der zahlreichen Gassen (und glaubst schon fast, du verläufst dich) und entdeckst ein architektonisches Detail, einen besonders schönen Balkon, einen farbig gestrichenen Erker, eine knallrote Telefonzelle aus der Zeit, in der die Briten Malta besiedelten und – huch – erstklassige moderne Architektur von Renzo Piano mitten im Stadtzentrum.

Es gibt natürlich auch hässliche Ecken. Da bin ich auch langgelaufen. Ich kann euch nicht sagen, wie mein Spaziergang verlaufen ist, da ich meine Nase ohne Plan und nur mit einer Kamera bewaffnet nach schönen Ecken ausgerichtet habe. Aber Valletta lohnt sich, zumindest für einen Tagesausflug.

Den Rest der Woche haben wir allerdings in St. Julians verbracht, Maltas aufstrebendem Szenestadtteil. Da gibt es viel zu sehen, lecker zu essen, ganz tolle Möglichkeiten spazieren zu gehen und auch Tauchschulen. Wir haben Fischschwärme über und unter Wasser, blaue Grotten, geheimnisvolle Höhlen gesehen und hatten Salz an der Haut kleben. Also wirklich. Malta lohnt sich. Jaipur übrigens auch. Und bei Reisen wünscht man sich irgendwie immer, dass die Zeit stehenbleibt, oder nicht?

 

 

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