Das perfekte Dinner – Thai Style!

Hallo ihr Lieben,

am Sonntag hatte ich die Ehre auf ein thailändisches Dinner eingeladen zu werden – selbstverständlich 100% vegan und tierleidfrei. Da meine Schwester ihre diesjährigen Sommerferien im wunderschönen Thailand verbracht und mich ganz nebenbei auch ein bisschen angefixt hat dort irgendwann hinzufahren, lud sie mich im Anschluss auf ein Dinner ein, für das sie sogar extra einen Kochkurs in Bangkok besucht hat.

Dass ich ein großer Fan von asiatischem Essen bin, ist auf diesem Blog ja auch keine Neuigkeit. Auch auf Malta waren wir an 5 von 7 Abenden asiatisch essen. Allerdings WIE man eine eigene Currypaste kreiert und daraus ein phänomenales Curry kocht, lernt ihr jetzt heute. Viel Spaß dabei!

Als Vorspeise gab es vegetarische Frühlingsrollen. Allerdings waren die gekauft, da wir nicht so viel Lust auf Frittierfett in der Bude hatten, und sie waren auch sehr lecker. Wir hatten die von Edeka, sie sind mit viel Gemüse gefüllt und auch nicht so super-mini wie andere Frühlingsrollen und außerdem 100% vegan. Dazu gab es eine süße Chilisoße. Wenn ihr wollt, kann ich euch auch ein Rezept für Frühlingsrollen geben, aber ich verzichten hier jetzt mal drauf das einzufügen.

Jetzt zur Hauptspeise, einem gelben Gemüsecurry mit Reis. Wusstet ihr, dass die Thailänder, anders als wir deutschen, den Reis nicht mit dem Curry zusammenmatschen, sondern alles einzeln essen? Das hat den Vorteil, dass man viele verschiedene Geschmäcker einzeln erleben kann. Und purer Klebereis mit Erdnüssen und Koriander ist soo lecker! Mir läuft schon wieder das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur daran denke.

Hier das Rezept für die gelbe Currypaste:

  • 4 getrocknete rote Chillies, ohne Kerne und über Nacht eingeweicht
  • 2 Esslöffel gewürfelte Schalotte
  • 1 EL gewürfelter Knoblauch
  • 1 EL klein geschnittenes Zitronengras
  • 2 EL geschnittener Ingwer
  • 1 TL Thai-Ingwer
  • 1 TL geröstete Koriandersamen
  • 1/2 TL geröstete Kreuzkümmelsamen
  • 5 Pfefferkörner
  • 1 TL Korianderwurzel
  • 1 TL Currypulver
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Salz

Koriandersamen, Kreuzkümmel, Pfefferkörner, Curry, Kurkuma und Salz mit einem Mörser zerstoßen. Zitronengras, Korianderwurzel, Ingwer und Thai-Ingwer hinzugeben. Anschließend Knoblauch, Schalotten und Chillies hinzugeben. Alles miteinander solange mischen, bis es zu einer Paste geworden ist.

Daraus macht man dann Curry:

Ich kann leider nicht genau sagen, wie viel und was wir alles an Gemüse hatten. Ich weiß nur, dass gekochte Kartoffeln, Brokkoli, Räuchertofu, Paprika und Zwiebeln mit drin hatten. (@Annabelle, wenn du das hier liest, kannst du ja mal in den Kommentar schreiben, wie viel Gemüse du verwendet hast ;)). Und nun zum Rezept:

  • Gemüse & Tofu
  • 1 EL Korianderpaste
  • 1 Tasse Kokosnusscreme
  • 1 Tasse Kokosnussmilch (alles in allem ca. 1 Dose Kokosnuss, geschüttelt)
  • 1/2 mittelgroße Kartoffel
  • 1/4 Zwiebel
  • eine Zimtstange
  • 1/2 TL brauner Zucker
  • Sojasauce
  • 1 EL Öl
  • 1/2 EL Margarine
  • 1 EL Röstzwiebeln zum garnieren, optional

und so gehts:

Gemüse schneiden. Currypaste mit Margarine und Zimtstange in Öl anbraten. Kokosnusscreme hinzugeben und rühren, bis sich das Fett oben absetzt. Gemüse hinzugeben und rühren, anschließend Kokosnussmilch und Kartoffeln hinzugeben, mit braunem Zucker und Sojasauce würzen. Alles kochen, bis alles weich ist. Mit Koriander und Klebreis und Erdnüssen servieren.

Der Nachtisch bestand dann aus einem einfachen Obstsalat mit exotischen Früchten und Minze. Da war ich allerdings dann auch schon ganz schön satt.

Aber es war sehr, sehr lecker! Vielen lieben Dank an die Köchin!

Ich habe neue Sportarten getestet & meine Fitnessroutine

Hallo ihr Lieben,

heute ist Sonntag, und während ich hier noch gut gelaunt und etwas verschlafen im Bett liege, schreibe ich euch mal wieder einen Artikel zum Thema Sport. In letzter Zeit bin ich nämlich wieder richtig sportlich unterwegs, was unter anderem auch daran liegt, dass mich mein Knie nicht mehr so stark belastet und kaum noch Probleme macht. Einmal zum richtigen Arzt und Physiotherapeutin gehen und ich war direkt wieder repariert. Deswegen gibts heute eine ganze Menge an neuen Sport-Infos für euch.

Ich habe in den letzten Monaten einige neue Sportarten getestet, die mir (fast) alle richtig gut gefallen haben. Falls ihr noch nach Anregungen und Inspiration sucht: Bitte sehr! (Bisherige Posts zum Thema findet ihr hier)

Boxen:

Ich gehe seid zwei Monaten jetzt zum Boxen, also nicht das im Ring, sondern Regina Halmich’s Box Camp, und bin beeindruckt! Ich hätte niemals von mir selbst gedacht, dass ich daran Gefallen finden könnte, mich derartig auszupowern und dabei auch noch einen Boxsack (oder meinen Trainingspartner) zu „verprügeln“, aber es ist wirklich unheimlich effizient. Normalerweise beginnt der Kurs mit einem 20 minütigen Seilspringen zum Aufwärmen (theoretisch befinde ich mich danach schon in der Schnappatmung), dann gehts weiter mit Steps und anderen Übungen, danach kommt ein ganzheitliches Zirkeltraining, Boxen am Sack, Boxen gegeneinander (allerdings mit abfedern ;)) und einem Finisher. Insgesamt trainieren wir an die 90 Minuten und verbrennen in der Zeit an die 900 Kalorien. Dadurch, dass das Training immer am Sonntag stattfindet, versuche ich natürlich Samstagabends nicht allzu viel Alkohol zu trinken, um nicht ganz so hinterherzuhecheln. Allerdings ist das Training sehr motivierend, es gibt einem danach ein unheimlich gutes Gefühl und von Mal zu Mal kann man sehen, dass man Fortschritte macht! Gibt es eine bessere Belohnung für den Fleiß?

Deep Work:

Ich habe es erst einmal ausprobiert, weil der Kurs immer am Montag stattfindet und da eigentlich mein Ruhetag ist. Ursprünglich als Therapiemethode erfunden, schafft der Kurs durch die gezielten Übungen und das schwingen und hüpfen einen sehr klaren Kopf. Es besteht aus 7 Phasen, die alle ineinander übergehen, ist aber ziemlich schwer zu erklären. Am besten schaut ihr euch mal ein paar Videos (z.B. das hier) an oder probiert es einfach mal aus. Es macht jede Menge Spaß und ist auch total auspowernd!

Pilates:

Ich mache ja ein Mal die Woche Yoga und dachte immer, ich muss kein Pilates ausprobieren. Dieser Gedanke hat sich dann auch bestätigt. Ich finde Pilates stinklangweilig und kann mich mit den Übungen nicht so richtig anfreunden. Vielleicht ist es eher ein Sport für ältere Menschen. Ich war auf jeden Fall nach dem einstündigen Kurs noch müder als vorher und habe auch nicht das Gefühl gehabt, irgendwie einen positiven Effekt daraus gezogen zu haben. Aber vielleicht habe ich auch einfach nicht den für mich passenden Kurs besucht und sollte Pilates noch einmal eine Chance geben. Was meint ihr? Habt ihr passende Tips/Videos für mich?

Und jetzt zu meiner Fitnessroutine.

Ich mache nun seit 2 Monaten ca. 5 Mal die Woche Sport und fühle mich sehr gut damit. Da mein Job weitestgehend im Sitzen erledigt wird, ist es mir sehr wichtig geworden, abends noch etwas für meinen Körper zu tun, da ich schon öfter gemerkt habe, dass ich ansonsten abends sehr schlapp, antriebslos und müde bin. Wenn ich nach der Arbeit zum Sport gehe, kann ich abends besser einschlafen und habe auch weniger bis gar keine Rückenprobleme.

Bei meinem wöchentlichen Trainingsplan achte ich darauf, eine Mischung aus allen 4 Säulen der Fitness zu erreichen, also Kraft – Balance – Ausdauer und Beweglichkeit. Und so siehts aus:

– 2x die Woche 35 Minuten Cardio, danach die Knieübungen meiner Physiotherapeutin und Bauchkiller-Workout (15 Minuten)

– 1x die Woche Box-Camp

– 1x die Woche Yoga

– 1x schwimmen gehen (60 Bahnen/1,5 km) + Übungen am Beckenrand

Diese Mischung gefällt mir sehr gut und damit komme ich auch gut klar, ohne das Gefühl zu haben, dass ich mich zum Sport zwingen muss.

Habt ihr auch eure Fitness-Routinen?

Wenn ja, immer her damit! Ich bin immer offen für Inspirationen und neue Sportarten!

Im Urlaub haben mein Freund und ich uns auch zwei Workouts ausgedacht, die wir immer im Gym gemacht haben. Demnächst werde ich da auch drüber berichten!

Alles Liebe und noch einen schönen Sonntag,

Laura

Ein Besuch im indischen Supermarkt

Hallo ihr Lieben,

einen kurzen Zeitraum bin ich untergetaucht und auch jetzt werde ich mich bis Anfang August nicht mehr soo oft wie sonst zurückmelden können! Grund ist die überstandene Prüfungsphase (Masterarbeit kann kommen!!), Arbeit 1, Arbeit 2, meine neue Fitnessroutine, Urlaubsplanung, und ab und zu habe ich auch noch Freunde, um die ich mich kümmern muss!

Aber ihr werdet natürlich nicht vernachlässigt! Veganvsmeat besteht nun seit 5einhalb Jahren und ich bin total froh und stolz auf mein „Blog-Baby“, das mich während des Studiums begleitet hat und auch meine Entwicklung hinsichtlich meiner Ernährung dokumentiert. Teilweise auch Bruchteile meines Privatlebens und Anekdoten aus meinem Alltag beschreibt. Die, die ab und zu mal abtaucht, aber dann doch mal wieder auftaucht und Posts verfasst, die euch hoffentlich interessieren!

Genug geschwafelt!

Letzte Woche war ich endlich mal wieder im indischen Supermarkt, aka Heimatlebensmittel fernab von meiner Zweit-Herz-Heimat einkaufen. Was ich diesmal so eingekauft habe, stelle ich euch hier vor. Zunächst mal eine Gesamtübersicht:

Kommen wir ins Detail:

Die Ramen-Nudeln habe ich gekauft, weil ich nach einiger Zeit mal wieder Lust hatte auf Ramen und im indischen Supermarkt zur erstbesten Packung gegriffen. Hat sich herausgestellt, dass die aus einem anderen asiatischen Land sind und so gar nicht indisch gewürzt sind. Falls man das überhaupt gewürzt nennen darf!

In Indien herrscht eine eigene Maggi-Nudel-Kultur und sind so beliebt, dass auch viele Restaurants den leckeren Snack anbieten. Es gibt sie in allen Variationen, Formen und Farben, haben aber alle die gleiche Grundlage: Maggi-Nudeln.

Zweites Must-Buy: Frische Kräuter. Aus irgendeinem Grund sind Minze und Koriander, DIE Kräuter überhaupt der indischen Küche, bei meinem Lieblingsinder viel günstiger und viel reichlicher und dabei total lecker. Ich zeige euch demnächst mein Rezept für grünes Chutney, wer hätte es gedacht, DAS chutney der indischen Küche.

Gobi Paratha. Ich hatte euch ja schon mal Parathas auf dem Blog vorgestellt, diesmal habe ich welche mit Blumenkohl-Füllung gekauft. Fazit: Leider nicht so lecker, lassen sich nicht gescheit braten und fallen die ganze Zeit auseinander. Füllung schmeckt sehr stark nach Kümmel und übertönt so den Blumenkohl-Geschmack. Nicht wieder kaufen!

Dann noch meine All-Time-Favourites, die inzwischen auch schon fast wieder aufgegessen wurden. Haldirams und indischer Snack einer anderen indischen Marke. Indischer Snack besteht meist aus Nüssen, Hülsen- und Trockenfrüchten und ist dabei sehr lecker gewürzt und lässt sich in Indien immer, vor allem zum Tee, und von mir, zu einem leckeren Glas Wein snacken. Moong Dal ist noch eine andere Spezialität und besteht aus frittierten, gespaltenen Mungolinsen. Auch superlecker! Außerdem: Papadum (das oben links, das Beste mit dem rosa Kaninchen drauf). Einfach ein Brot herausnehmen, für 30-60 Sekunden in die Mikrowelle geben und mit etwas Chutney genießen. Fettarm, gesund und lecker als Snack. Wer drauf steht: Es lässt sich auch frittieren, ist aber meiner Meinung nach den Aufwand nicht wert und auch viel zu ungesund.

Außerdem habe ich noch Chapatis (Fladenbrote) und frische Mangos gekauft, die auch schon aufgegessen sind. Kein Wunder – einzig und allein diese gelben Mangos verkörpern für mich echten sahnigen Mangogeschmack!

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen inspirieren und falls ihr auch mal Lust auf einen Einkauf im indischen Supermarkt habt, würde ich mich freuen, wenn ihr mir schreibt, ob ihr eine der Leckereien ausprobiert habt.

Alles Liebe,

Laura!

Scheiß auf Diät, liebe deine Wampe!

(Tut mir leid, aber ich habe diese Phrase im Internet gefunden und fand den Titel so lustig, dass ich ihn unbedingt als Titel dieses Blogposts benutzen musste)

In der Prüfungsphase ist bei mir meistens Tohuwabohu total angesagt. Naturgesetze werden auf den Kopf gestellt, Schlaf wird überbewertet und anstatt gesunder Ernährung steht oft viel Junkfood und Süßigkeiten auf dem Speiseplan. Die 2 kilo, die ich dann regelmäßig zunehme, werden in den Semesterferien dann wieder abgearbeitet, aber mein Gehirn funktioniert in Stresssituationen leider nur so richtig unter Einsatz von ganz viel Zucker. Das ist aber auch nicht so schlimm. Als Veganerin ist man nämlich automatisch kein Gesundheitsfreak, sondern auch ein ganz normaler Mensch, der ab und zu seine Dosis Zucker braucht.

Heute zeige ich euch deshalb ein Rezept, welches ich beim Scrollen durch Instagram gefunden habe und bei dem mir direkt klar war, dass ich es mal ausprobieren muss, weil es zum einen so unglaublich porno-mäßig lecker aussah und zum anderen, weil es schnell und ohne Backofen gemacht ist.

Es handelt sich hierbei um einen Schokoriegel – das im Rezept verwendete Wort „Tarte“ ist für mich definitiv fehl am Platz. Vielleicht ist es für einige Amerikaner ein leckerer Kuchen. Für mich sind es richtig mächtige, aber auch leckere Schokoriegel. Ich habe die Cup-Angaben im Rezept für euch übersetzt, das Rezept veganisiert und hoffe vielmals, dass ihr auch Lust habt, das mal nachzumachen, falls ihr auch mal etwas für euren süßen Zahn braucht.

Wer übrigens auf der Suche nach etwas gesünderen und trotzdem leckeren Schokoriegeln ist, dem kann ich nur dieses leckere Rezept von mir ans Herz legen. :)    

Chocolate Chip Cookie Dough Tarte

Ihr braucht:

  • 22 doppelt gefüllte Oreo Kekse (doppelt gefüllt deshalb, weil es die bei uns im Rewe günstiger gab als die normalen. Ihr könnt aber sicher auch einfache nehmen)
  • 110 g Alsan, kalt
  • 100 g brauner Zucker
  • 50 g weißer Zucker
  • 3/4 TL Salz
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 3EL Sojasahne
  • 165 g Mehl
  • 3/4 Packung Schoko-Tröpfchen
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 100 ml Sojasahne

Oreo-Kekse ganz klein bröseln (geht am besten in einer Tüte mit Nudelholz oder im Mixer) und auf den Boden der Tarteform pressen. Alsan in kleinen Flocken mit dem Zucker vermischen, Sojasahne und Vanille hinzugeben und Mehl und Salz einarbeiten. Schoko-Tröpfchen hinzugeben und auf dem Boden verteilen. Am Schluss die restliche Sojasahne erhitzen und die Zartbitterschokolade darin schmelzen, als Ganache auf den Schnitten verteilen.

Guten Appetit!

Habt ihr manchmal auch so richtig Lust auf etwas Ungesundes?

10 Dinge, die mich glücklich machen & Erdbeer-Pudding-Kuchen!

Also eigentlich 11 Dinge…

1. Barfuß laufen.

Ich bin ein totales Barfuß-Kind und obwohl ich Schuhe über alles liebe, kaufe und verehre, bin ich immer noch am glücklichsten, wenn ich barfuß laufe. Dafür übe ich auch immer wieder, damit ich im Sommere auch über Kieselsteine und harte Straßen laufen kann. Feiner Sand zwischen den Zehen, Grashalme, die die Fußsohlen kitzeln. Was gibt es schöneres?

2. Ausdauersport und laute Musik in den Ohren.

Wenn ich beim Sport bin, bin ich ganz bei mir selbst, und vor allem beim Ausdauersport wie Crosstrainer, Schwimmen, Inline-Skaten oder Walking (Jogging geht leider nicht, weil ich ein kaputtes Knie habe) kann ich meine Geschwindigkeit regulieren, meinen Gedanken nachgehen, und dabei immer wieder entweder meine Aggressionen herauslassen oder ein bisschen vor mich hinbummeln. Geht übrigens genauso gut abends in der Disco beim stundenlangen tanzen.

3. Tage im Bett.

Also nicht mehrere Tage am Stück, sondern bevorzugt einen Sonntag lang. Länger halte ich es nämlich nicht aus im Stand-By-Modus. Aber sich bewusst einen Tag nicht anzuziehen, zu schminken oder irgendetwas hinterherzueilen ist meine Art der Meditation.

 

4. Laut lachen.

Und zwar so sehr, bis einem der Bauch wehtut. Ich liebe es zu lachen und lache eigentlich den ganzen Tag, und wenn dann noch jemand einen ganz schrägen/trockenen/sarkastischen Humor hat, gibt es nichts besseres. Worüber ich übrigens irgendwie nie lachen kann, sind Comedians. Da kann ich es noch so sehr versuchen, aber die Mundwinkel gehen nicht hoch. Die Menschen, die mich am meisten zum Lachen bringen, sind einfach meine besten Freunde.

5. Ziellos durch die Stadt schlendern.

Durch die Stadt bummeln, Leute beobachten, Blumen kaufen, Eis essen, Händchen halten, aber auch alleine loslaufen. Ohne Plan und ohne Ziel.

 

6. Indien.

Das Land wird mich nie loslassen und ich bin in ständigem Kontakt mit meinen indischen Freunden, der neuesten indischen Musik, indischen Nachrichten und Plänen, wie man nach Indien auswandern reisen kann.

 

7. Sachen planen.

Neue Plätze oder coole Gebäude, außergewöhnliche Städte oder einfach nur den Wald nebenan besuchen. Planen und sich darauf freuen macht mich schon lange Zeit vorher glücklich. Inzwischen bin ich sogar schon so professionell geworden, dass ich Google Dokumente für meine nächsten Reisen anlege, damit ich immer darauf zugreifen kann und Pläne verändern oder neue Ideen hinzufügen kann. Neuester Faible: Lost Places! Schon mal gehört?

 

 

 

8. Wein

 

9. Tiere und Babys.

Egal, ob es der Hund von irgendwelchen fremden Menschen ist oder Schafe während eines Spaziergangs. Oder kleine Kinder, die gerade irgendwelche lustigen neuen Ideen haben. Tiere und Kinder sind so authentisch. Wenn ich die Zeit hätte, würde ich mir direkt ein Haustier zulegen!

 

10. Last but not least: Genau das Gegenteil von Punkt 3: Aufstehen, mich hübsch machen und vor die Tür gehen und viele Sachen erledigen.

Ich mag das Gefühl, wenn ich eine Aufgabe geschafft habe, von der ich vorher nicht geglaubt hätte, dass ich sie schaffe. Oder einfach nur viele Erwachsenen-Sachen zu erledigen wie z.B. die Wäsche regelmäßig gewaschen zu haben, die Wohnung sauber und ordentlich zu machen oder alle Rechnungen bezahlt zu haben. Dann allerdings auch wieder zurück zu Punkt 3. Balance is the key!

 

 

 

11. Erdbeer-Pudding-Kuchen

Ich habe es euch ja versprochen.

Der Teig:

Ihr braucht:

  • 300g Weizenmehl
  • 150 g Zucker
  • 4 EL Speisestärke
  • 4 TL Backpulver
  • 3/4 TL Natron
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 4 EL Zitronensaft
  • 100 g Pflanzenmargarine
  • 300 ml Sprudelwasser oder Pflanzenmilch (egal)
  • eine Packung Schokotröpfchen

Und so gehts: Zucker und Margarine schaumig schlagen, anschließend das Wasser bzw. Pflanzenmilch und den Zitronensaft hinzugeben und die trockenen Zutaten unterrühren. Schokotröpfchen unterheben, backen. (ca. 30 Minuten bei 175° Ober- und Unterhitze)

Pudding-Creme:

250 ml Sojamilch mit Vanillegeschmack mit einem halben Päckchen Vanillepuddingpulver zu einem Pudding kochen. Abkühlen lassen, zimmerwarme Alsan (125g) und 3 EL Puderzucker unterheben. Schaumig schlagen.

Alles mit Erdbeerscheiben belegen und genießen!

     

 

Pav Bhaji, oder: die indische Antwort auf Würstchen mit Pommes

Pav Bhaji ist eines meiner absoluten indischen Lieblingsessen. Es geht relativ schnell, ist günstig, und so lecker, dass es in Indien auf fast jedem Kindergeburtstag serviert wird. Also quasi das indische „Würstchen mit Pommes“, nur wesentlich nährstoffreicher, wenn auch nicht fettarmer, weil in die originale Variante wirklich viel Butter reinkommt. Es ist quasi ein Gemüsebrei, bestehend aus Kartoffeln, Blumenkohl, Erbsen und Möhren, und gewürzt wird es nur mit dem originales „Pav Bhaji“-Gewürz, welches aus Koriander, Chili, Kümmel, Getrocknete Mango, Kardamomkapseln, Schwarzer Pfeffer, Salz, Fenchel, Zimt, Getrockneter Ingwer, Lorbeerblätter, Nelken, Sternanis, Wiesenkümmel, Muskatnuss und Muskatblüten besteht und somit so einiges an Geschmacksexplosionen zu bieten hat!

Jetzt gerate ich ins Schwärmen und bekomme schon wieder ganz schön großen Hunger auf ein leckeres Pav Bhaji. Serviert wird der würzige Brei mit gebutterten Buns, also Weißmehlbrötchen. Ich hatte leider keine da und deswegen gab es bei mir Puris dazu, kleine indische Cracker. Aber ihr müsst das Gericht eigentlich wirklich mit buttrigen Brötchen essen, sonst schmeckt es nicht authentisch.

Pav Bhaji

Ihr braucht:

  • 2 große bzw. 3 mittlere Kartoffeln
  • 1 Blumenkohl
  • 1 Dose Erbsen
  • 1 grüne Paprika
  • Alsan
  • 1 Gemüsezwiebel
  • Ingwer (ca. 2 cm)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Dose Tomaten
  • Limette
  • Koriander (frisch)
  • noch mehr Alsan
  • Pav Bhaji Masala
  • 1 Messerspitze Chillipulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 TL Salz, etwas Pfeffer

Und so gehts:

Kartoffeln und Blumenkohl klein schneiden und gar kochen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden, einen Teil zum servieren beiseite stellen. Mit Ingwer und Knoblauch in Alsan/Margarine anbraten und wenn sie glasig sind, Kartoffeln, Blumenkohl, Erbsen und Paprika hinzugeben. Braten, bis alles leicht gebräunt ist und dann die Tomaten und Gewürze hinzugeben. Alles 20 Minuten auf dem Herd durchziehen lassen. Anschließend mit einem Kartoffelstampfer in einen leckeren Brei verwandeln. Mit Koriander, Alsan und Limette servieren, dazu passt Reis oder eben gebuttertes, getoastetes Weizenbrötchen.

     

Zum Muttertag: Gesund ernähren geht auch ohne Mama!

Ich muss mal etwas loswerden: Meine Mama ist bei weitem die beste Mutter der Welt! Dabei möchte ich mit diesem Satz niemandem auf die Füße treten, sondern, da ich natürlich keine Vergleichsmöglichkeiten habe, behaupte ich das jetzt einfach mal so. Ich hätte mir für die vergangenen 25 Jahre wirklich keine bessere Mutter vorstellen können. Sie hat mit mir so einiges durchmachen müssen, von meiner Geburt über die Kindergarten-, Grundschul- und schließlich Gymnasiumszeit, in der man sich als Teenager immer schon viel zu erwachsen bei viel zu viel Kindsein im Kopf gefühlt hat. Sie hat mich jeden Abend in den Schlaf gesungen und mir bei jeder Hausaufgabe geholfen, die ich alleine nicht geschafft hätte. In den letzten beiden Jahren ist sie noch zweimal fit wie ein Turnschuh quer durch Indien mit mir gereist und auch sonst freue ich mich immer noch total mit ihr in den Urlaub zu fahren.


Mama und ich am Chowpatty Beach in Mumbai, Indien

Das allerbeste an ihr jedoch ist: Sie ist eine supergute Köchin und kulinarisch war ich immer bestens versorgt! Abgesehen von dem täglichen frischgebackenen ei-freien Kuchen zum Tee gab es immer ein vegetarisches und ei-freies Mittagsmenü, nachdem sich meine ganze Familie dank meiner vegetarischen Ernährung etwas umgestellt hatte. Morgens kochte sie mir meinen Kaffee und abends gab es eigentlich immer eine Obst- oder Gemüseplatte.

Heutzutage sitze ich hier alleine in meiner Einzimmerwohnung. Und wenn ich nicht einkaufe, tut es niemand anders, weswegen der Kühlschrank dann auch manchmal aus Versehen leer ist und ich mit mir ringe, nochmal einkaufen zu gehen oder doch einfach irgendetwas Neues aus den Resten zu kreieren, die noch im Vorratsschrank vor sich hingammeln herumspuken. Niemand würde je auf die Idee kommen, mir eine frische Obstplatte zu servieren, wie sie damals jeden Abend selbstverständlich war, und niemand backt mir am Sonntag Kuchen!! Wenn ich heutzutage an meine Schulzeit zurückdenke, wundere ich mich manchmal, in was für einem 5-Sterne-Luxushotel ich da gewohnt habe, ohne es auch wirklich zu wissen.

Meistens bekomme ich das mit dem alleine versorgen aber auch ganz gut selber hin, wie ihr es an meinem Blog sehen könnt. Ich muss mir dann eben selber etwas Obst einkaufen und schnippeln.

Die Firma Voelkel hat mir vor kurzer Zeit jedoch etwas zugeschickt, was den ganzen Aufwand noch etwas verringert und schon fast so gut wie ein frischer Obstteller ist: Grüne Smoothies!

Dabei habe ich zwei Sorten erhalten: mit Ananas, Gurke und Weizengras und mit Kiwi, Zucchini und Moringa. Und ich bin ganz schön erstaunt: Die können was! Was ich besonders gut finde, ist, dass sie nicht zu süß sind und noch nach Gemüsesmoothie schmecken. Das ist leider meistens nicht der Fall bei gekauften grünen Smoothies, die schmecken oft gar nicht mehr nach „grün“. Doch wenn ihr euch die Zutatenliste der Voelkel-Smoothies anschaut, sind da wirklich tolle Zutaten drin und jeweils an die 9% Spinat und Grünkohl. Vielleicht heißen sie gerade deswegen „Extra Grüne Smoothies“? So kann man auch bei hektischem Alltag und auch ohne Mama eine gesunde Ernährung bewahren.

Ich werde mir die Smoothies auf jeden Fall wiederkaufen und mit ins Büro oder die Uni nehmen!

Habt alle einen schönen Muttertag und knuddelt eure Mamas!

     

Death by Chocolate! Schokomuffins!

Leeeeeeute!!! Ich bin wieder auf den Backtrip gekommen – und das eigentlich nur aus einem ganz einfachen Grund. Ich besitze momentan wieder eine Küchenwaage. Zumindest vorübergehend. Und kann hoffentlich jetzt die Zeit dazu nutzen mal wieder etwas öfters leckere Sachen für euch zu backen. Und wie kann man die Backsaison besser einleiten als mit Schokomuffins? Und zwar tödlich leckeren Schokomuffins. Sie schmecken meiner Meinung nach am zweiten Tag sogar fast noch leckerer als am ersten Tag. Und sind ruck zuck zusammengerührt. Das beste allerdings an ihnen ist, dass die Schokotröpfchen, die innen im Teig sind, backstabil sind, und man beim Essen auf sie draufbeißen kann. Das weckt bei mir Kindheitserinnerungen, da ich mir als Kind in der Schule oft Schokomuffins gekauft habe, bei denen man auch auf kleine backstabile Schokostückchen gebissen hat. Mamma Mia!

Die Förmchen habe ich übrigens vom DM und ich finde sie einfach superpraktisch. In meiner kleinen Wohnung habe ich nur einen Miniatur-Backofen und ein ganzes Muffinblech passt nicht hinein. Diese Förmchen jedoch finden immer ihren Platz im Ofen und erlauben einem, auch etwas größere und nicht ganz so kleine Küchlein zu backen.

Hier also das Rezept!

Schokomuffins mit Schokostückchen

Ihr braucht:

 

  • 290 g Mehl
  • 120 g Rohrzucker
  • 5 El Speisestärke
  • 3 Tl Backpulver
  • 1 Tl Natron,
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 15 g Kakao zum Backen
  • 4 El Zitronensaft
  • 90 g Alsan, geschmolzen
  • 300-350 ml Sojadrink
  • 1 Päckchen Schokotröpfchen

 

Den Backofen auf 180° Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Mehl mit Rohrzucker, Speisestärke, Backpulver, Natron, Kakao und Vanillezucker mit dem Schneebesen verrühren. Seperat Alsan mit Zitronensaft und Sojadrink mischen und in mehreren Schritten dazugeben.

Die Muffins in 25-30 Minuten durchbacken!

PS: Profi-Tipp: Nehmt euch einen Muffin ca. 10 Minuten vor Ende der Backzeit aus dem Ofen und löffelt ihn schon mal heimlich. Ich sag nur: flüssiger Schokokern!! Auch gut als Dessertküchlein mit einer Kugel Eis verwendbar :)

 

    

Das perfekte Frühlingsdinner: in 40 Knoblauchzehen gegarter Blumenkohl und andere Leckereien!

Hallo ihr Lieben,

wie es bei uns Tradition ist, war diesen Monat wieder ein perfektes Dinner an der Reihe! Gastgeberin war diesmal wieder ich, und auf Grund des Frühlingsanfangs habe ich mit viel frischem Gemüse gekocht und einige kalte Speisen serviert. Kalte Speisen eignen sich auch hervorragend für eine zu kleine Küche! Ich besitze nämlich nur zwei Herdplatten und einen Miniatur-Backofen und da muss man einfach schauen, dass man so viel wie möglich einfach vorbereiten kann.

Als Appetitanreger habe ich Brot mit Kräuterbutter serviert, wobei die Kräuterbutter aus Alsan und dem Kräuterbutter-Gewürz von Fuchs bestand. Einfach zusammenrühren bis es gelb wird und ihr erhaltet eine herrlich nach Curry schmeckende Kräuterbutter. Dazu servierte ich frischen, aus Italien mitgebrachten Limoncello mit Sekt.

Vorspeise waren ein Salat aus Spinatblättern, Birne, Walnuss und Avocado mit Honig-Senf-Dressing (Honig aka Agavendicksaft!) und ein Maissalat mit Koriander und Limette.

Hier das Rezept für den Maissalat (6 Portionen):

2 Dosen Mais mit Mayonnaise verrühren, bis alles leicht bedeckt ist (bloß nicht zu viel Mayo!). Mit 1 TL Paprikagewürz, einem Bund Koriander, Limettensaft von 1 Limette und 4 Scheiben kleingeschnittenen Simply V Käse vermischen.

Die Hauptspeise war etwas verrückt. Es gab in 40 Knoblauchzehen gegarten Blumenkohl mit Kartoffelpüree und Bohnen mit Zwiebeln und Walnüssen.

Das Rezept für den Blumenkohl (inspiriert hierdurch):

1 Kopf Blumenkohl in Röschen zerteilen und in genug Butter mit etwas Salz und Pfeffer anbraten. Beiseite stellen.

40 Knoblauchzehen in 1 EL Butter in derselben Pfanne anbraten. Wenn sie leicht gebräunt sind, mit 300 ml Weißwein ablöschen. 2 EL braunen Zucker und 1 EL Agavendicksaft, außerdem ca. 6-7 Zweige Thymian hinzugeben. Köcheln lassen. Über den Blumenkohl geben und alles im Ofen für 30 Minuten garen. Anschließend Blumenkohl wieder aus der Pfanne nehmen und 1 EL Mehl einrühren, dann 1/2 Pck. Pflanzensahne hinzugeben und alles umrühren. Eventuell etwas Weißwein oder Wasser nachgießen, damit die Soße nicht zu dick wird. Mit Zitronensaft von 1/2 Zitrone beträufeln und alles zusammen servieren.

Der Nachtisch bestand aus selbstgebackenen Zimtwaffeln mit selbstgemachtem Erdbeer-Kokos-Eis, Vanilleeis und Erdbeersoße. Eigentlich wollte ich noch frische Erdbeeren hinzufügen, die habe ich dann aber letzten Endes in der Hektik des Kochens vergessen.

Hoffe, ich konnte euch inspirieren, auch mal demnächst ein perfektes Dinner zu kochen!!

Alles Liebe,

Laura

 

Erdbeer-Sahne-Eis easy peasy selbermachen

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich ausnahmsweise mal ein Nachtisch-Rezept für euch – und zwar für ein Eis! Eis Selbermachen ist ja oftmals ohne Eismaschine leider nicht so einfach – ich habe allerdings eine einfache Variante für euch, die zum einen supercremig wird und außerdem einfach easy-peasy.

Erdbeer-Sahne-Eis schmeckt für mich ein wenig wie die Füllung von Yoghurette… fügt einfach noch etwas Schokolade hinzu und ab gehts!

Ihr braucht für 2 Portionen:

  • 200 ml Schlagfix-Sahne
  • 150 g gefrorene Erdbeeren
  • 2 EL Puderzucker

Schlagfix aufschlagen, gefrorene Erdbeeren hinzufügen und alles im Mixer schön cremig rühren! Alles noch einmal für ca. 1 Stunde in die Gefriertruhe geben, damit es noch etwas nachhärten kann. Anschließend mit einem Löffel so lange rühren, bis es cremig wird. Am besten immer wieder mit einem Löffel eindrücken, bis die Kristalle zerstört sind und das eis cremig wird. Oder einfach noch einmal wieder damit in den Mixer!

Guten Appetit und einen schönen Start in den Mai!

Laura

    

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