Auf den Wellen: schalte endlich deinen Kopf aus!!

„Relax, Laura! Schalte endlich deinen Kopf aus. Go with the Flow. Dann klappt es auch!“

Ich habe immer Probleme, meinen Kopf auszuschalten. Ständig denke ich nach. Will etwas organisieren, planen, strukturieren. Lieber etwas fünfmal durchplanen und das Risiko, zu scheitern, minimieren. Die gerade erlernten Tipps neu anwenden und alles richtig machen. Nichts falsch machen. Perfektionistisch ohne Ende.

Doch darum geht es nicht beim Surfen, meint Ahmed, mein Surflehrer, der mich mit viel Geduld und einem süßen Lächeln aufs Brett bekommen hat.

Ich atme tief durch. Probiere es. Alle Tipps befolgen, alles richtig machen, und an nichts denken und mich entspannen. Klappt genauso gut, wie es sich anhört – nämlich gar nicht. Wenn man an gar nichts denken möchte, denkt man meist umso mehr an irgendetwas.

„Versuche, die Welle zu fühlen. Und wenn sie dich mitzieht, steig nicht direkt auf. Kraule lieber noch 3-4 mal weiter, atme durch, fühle dich sicher, und erst dann kannst du aufsteigen.“

Ich versuche, mich darauf zu konzentrieren, was die Wellen mir mitteilen möchten.

Und zwar: Lass dich auf uns ein.

Es klappt diesmal. Und das nächste und übernächste und überübernächste. Und am nächsten Tag auch und am darauffolgenden Tag auch.

Ich habe das Surfen gelernt. Und noch wichtiger: Ich habe es geschafft, meinen ständig arbeitenden Kopf auszuschalten. Das ist wohl das Gefühl, von dem jeder Surfer spricht. Die komplette (Gedanken-) Freiheit.

Und auch wenn ich mir am Ende auf dem Brett das Knie verdreht habe – das war es wert! Das Knie heilt und nächstes Jahr steige ich wieder aufs Board.

Denn: Wenn man surfen geht, braucht man keine Meditation.

Jägerbrötchen mit Butter und Marmelade

Eine Erinnerung meiner Kindheit sind auf jeden Fall die leckeren Jägerbrötchen, die meine Mama regelmäßig für uns gebacken hat. Weich, fluffig, süß und am besten mit Rosinen, habe ich sie immer gerne verschlungen. Als ich letztens in London war, habe ich sie in einer ähnlichen Variante wiedergefunden – und zwar in Form von Scones mit Clotted Cream und Marmelade. Doch mir persönlich schmecken die weichen Brötchen aus Quark-Öl-Teig um einiges besser als ihre englischen Verwandten aus Hefe. Und sie sind so schnell gebacken!

Warum sie den Namen „Jägerbrötchen“ tragen, ist mir allerdings nicht bekannt. Kann das jemand erklären?

Wenn ihr dieses Rezept heute lest, könnt ihr die Zutaten schnell holen und habt für euer Wochenendfrühstück tolle selbstgebackene Brötchen!

Jägerbrötchen

Ihr braucht für ca. 13 Brötchen:

_300 g Alpro Go On Quark (es geht sicher auch mit abgetropften Sojajoghurt, habe ich allerdings nicht ausprobiert!)
_ 200 ml Pflanzenmilch
_180 ml Pflanzenöl (ich habe Keimöl genommen)
_150 g Zucker
_ 2 Päckchen Vanillezucker
_1 Vanillearoma
_ Prise Salz
_ 2 Päckchen Backpulver
_ 600 g Mehl Typ 405

_nach Bedarf Rosinen

Quark mit Milch, Öl, Zucker, Aroma und Salz verrühren. Separat die Milch mit dem Backpulver mischen und alles mit dem Knethaken verrühren. Wenn der Teig zu sehr klebt, etwas Mehl hinzufügen.

Die Hälfte des Teigklumpens auf ein bemehltes Brett geben. Mit Mehl bestäuben und zu einer Rolle formen. Diese in 6-7 Scheiben schneiden, jeweils zu einer Kugel formen und auf ein Blech legen. Die andere Hälfte des Teiges mit Rosinen (oder Lieblingstipp: Schokostückchen!!) verrühren und das Prozedere wiederholen.

Bei 170° Umluft für 20 Minuten backen.

Guten Appetit!

Die Brötchen werden von mir traditionell pur, von anderen Leuten am liebsten mit Butter und Marmelade gegessen. Dabei empfehle ich euch Alsan-S als besten veganen Butterersatz und selbstgemachte Marmelade.

     

 

Berlin mal anders

Ihr Lieben,

gerade sitze ich mal wieder in meiner schönen hellen Wohnung, trinke einen tollen Soja-Cappucchino und habe mein Instagram-taugliches Porridge verspeist. Doch statt der neuesten Loungewear-Collection trage ich eine Reihe von Kleidungsstücken, die nicht zusammenpassen, weil ich sie nach dem Aufstehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten angezogen habe, um mich meiner Umgebungstemperatur anzupassen. Auf meinem Gesicht ist Pickelcreme verteilt. Die Haare müssen später gewaschen, oder zumindest mit ein wenig Trockenshampoo erneuert werden. Aber das ist ja egal, ich bin ja kein Influencer und daher könnt ihr mir zu 100% vertrauen, dass die Tipps, die ich euch gleich gebe, nicht gesponsert sind und ich alles, wofür ich gleich werben werde, selber bezahlt habe. ;)

Über Ostern war ich wieder in Berlin. Da ich dort mindestens ein- bis zweimal im Jahr bin, sind die üblichen Sightseeing-Spots für mich uninteressant. Und falls es euch genauso geht, kann ich euch heute ein paar andere Aktivitäten um Berlin herum nennen, die ziemlich cool sind und auch mal etwas anderes.

1. Was uns besonders fasziniert hat, sind der Baumkronenpfad und die Beelitz-Heilstätten in Beelitz in der Nähe von Potsdam. Man kann an den täglichen Führungen in die Gebäude teilnehmen und den Alltag der Tuberkulose-Patienten Anfang des 20. Jahrhunderts hautnah miterleben. Auch die Chirurgie und die alten verfallenen Operationssäle sind zu besichtigen. Man sieht, wie die Natur die Gebäude zurückerobert hat, und das ist ziemlich beeindruckend.

2. Ein weiterer Ort, der schon seit Langem stillsteht und heute ebenfalls zu besichtigen ist, ist der Teufelsberg in Berlin-Grunewald. Dort war früher eine DDR-Abhörstation. Heute sieht man auf dem verfallenden Gelände viele Graffitis und anderes.

3. Tchoban-Foundation: Das Museum für Architekturskizzen beeindruckt nicht nur mit seiner äußeren Architektur, sondern auch mit den Exponaten.

4. Theater: In Berlin gibt es so viele tolle Bühnen und Theatergruppen. Wir haben uns im Pfefferberg-Theater das Stück „Der Eingebildete Kranke“ des Hexenberg-Ensembles angesehen. Ein sehr professionell umgesetztes, neu inszeniert und modern interpretiertes Stück! Mehr Infos darüber findet ihr hier!

5. Und falls ihr am Ku’damm unterwegs seid und noch ein leckeres asiatisches Restaurant sucht, kann ich nur das Cao Cao empfehlen. Aber ich denke, essenstechnisch werdet ihr alle auch so fündig!

Alles Liebe,

Laura

 

7 Tipps für eine gesunde Ernährung und gegen Heißhungerattacken!

Ihr Lieben,

oft werde ich von meinen Freunden und Bekannten gefragt, wie ich es schaffe, Heißhungerattacken in den Griff zu kriegen. Ich bin da nämlich ziemlich erprobt und esse so gut wie keine herkömmlichen Süßigkeiten. Doch auch mich erreichen manchmal Gelüste auf etwas Süßes. Wie ich das in den Griff bekomme, erzähle ich euch heute!

1. Disziplin. Leider ist es so, dass man sich eine regelrechte „Zuckersucht“ angewöhnen kann und da nur schlecht von weg kommt. Da spreche ich aus Erfahrung. Denn es gab dieses eine Semester, in der ich mir während der Prüfungsphase ständig Gummibärchen, Nüsse und Chips und sogar Schokolade gekauft habe und davon auch täglich nicht zu wenig verputzt habe. Sobald sich der Körper einmal daran gewöhnt hat, regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit den Zucker zu bekommen, ist es schwierig davon abzukommen. Da hilft nur, eine oder zwei Wochen die Zähne zusammenzubeißen und sich die Sucht nach Zucker abzugewöhnen. Ihr werdet sehen – irgendwann ist es überstanden!

2. Doch auch das andere Extrem ist schlecht! Wenn ihr euch immer verbietet, überhaupt etwas Süßes zu essen, habt ihr zum einen keinen Spaß am Leben und außerdem geratet ihr in die Gefahr, Fressanfälle zu bekommen. Gar nicht gut! Von daher solltet ihr euch gewisse Limits setzen und regelmäßige Kleinigkeiten in euren Ernährungsplan einbauen, z.b. jedes Wochenende und jeden Mittwochabend. So wisst ihr schon genau, wann ihr euch auf eure Süßigkeiten freuen könnt und beugt Heißhungerattacken vor.

Wenn ihr euch unter der Woche schon auf die Waffel am Wochenende freuen könnt….

3. Bei mir läuft es ganz gut, über den Tag verteilt drei Hauptmahlzeiten und zwei Snacks zu mir zu nehmen. Morgens esse ich Müsli, Mittags im Büro meistens eine meiner Meal-Preps oder etwas aus dem Restaurant (allerdings nicht zu schwer – sonst werde ich müde!) und abends dann Joghurt mit Obst und zwei Handvoll Cornflakes und einen Eiweißshake. Vormittags gibt es ein Stück Obst oder Gemüse mit einem Kaffee (manchmal mit einem Schuss Milch) und nachmittags dann vor dem Sport und wenn der Hunger wiederkommt, oft einen Müsliriegel, ein anderes Stück Obst, gesunde Kekse, Reiswaffeln mit Nussmus oder Gemüsesticks mit Hummus und dazu eine große Tasse Cappuccino mit Sojamilch light. Mit diesem Plan habe ich eigentlich fast nie Hunger.

Mein Lieblingsmüsli! 40 Gramm Haferflocken, 1 Banane, 50 g Sojajoghurt, Sojamilch, 20 g Walnüsse, 20 g Rosinen und etwas Agavendicksaft.
Everyday must drink: Cappuccino mit Sojamilch

4. Wenn ich dann doch mal Lust auf etwas Süßes habe, koche ich mir auch gerne mal einen leckeren Tee. Das kann zum einen ein Früchtetee sein, allerdings finde ich auch Chai immer super. Den könnt ihr ganz einfach mit schwarzem Tee und ein paar indischen Gewürzen mit Milch aufkochen und mit Agavendicksaft süßen.

Chai latte: Wasser mit indischem Teegewürz im Topf aufkochen, losen schwarzen Tee hinzufügen und kurz köcheln lassen. Separat Milch aufschäumen und alles in ein schönes Glas füllen. Alternativ: Alles direkt zusammen im Topf kochen oder auch statt Wasser nur Milch mit Gewürzen und Tee kochen.

5. Weitere leckere Zwischensnacks sind auch TK-Beerenmischung mit einem Apfel, Joghurt mit gepopptem Amaranth oder Quinoa, Rohkostpralinen oder Rohkostriegel, Zwieback oder eine Handvoll Studentenfutter oder Nüsse. Es gibt auch tolles Knäckebrot, bei dem Müsli mit eingebacken ist! Lecker!

Sojaquark mit TK-Beeren und etwas braunem Zucker und frischer Vanille
Geht auch immer: Bananen-Eiscreme (Zwei gefrorene Bananen im Mixer pürieren, fertig)

6. Auch bei salzigen Snacks könnt ihr eigentlich ganz gut trotzdem Kalorien einsparen. Ich esse zum Beispiel für mein Leben gerne Mikrowellenpopcorn, am liebsten gesalzen. Oder Salzstangen, die haben fast kein Fett. Außerdem gibt es fettarm gebackene „Chips Cracker“ oder Brotchips, die man abends gut beim Fernsehen knabbern kann. Oder was auch super ist: Indisches Papadum (eine Art Linsenbrot). Das kann man getrocknet im indischen Supermarkt kaufen und dann für 30 Sekunden in der Mikrowelle aufbacken.

Ein gesundes veganes Fernsehbuffet für meinen Freund und mich, bestehend aus Hummus, gebackenem Hokkaido-Kürbis, Möhre, Nüssen, Oliven und indischem Snacks (Die Antipaste-Dinger sind leider nicht vegan gewesen…)

7. Wenn ihr etwas mehr Zeit habt, könnt ihr euch auch leckeren Milchreis, Grießbrei oder Pudding kochen. Ich nutze dazu immer Xucker light (100% Erythrit) und gerne ungesüßte Mandelmilch. Für den Pudding könnt ihr sogar eine Packung fertiges Puddingpulver nehmen, denn da ist meistens nur Stärke und Aroma drin. Milchreise und Grießbrei lieber selbst machen – in den fertigen Beuteln ist immer eine Menge Zucker zugesetzt. Und den wollen wir ja eigentlich komplett weglassen. :)

Milchreis mit Zucker light und Zimt und Schattenmorellen

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Inspirationen für einen gesunden Alltag geben. Nichtsdestotrotz solltet ihr nicht vergessen, auf euren Körper zu hören und nicht allzu verbissen drangehen. Denn am wichtigsten ist es, dass ihr gute Laune habt und glücklich seid!

Alles Liebe & frohe Feiertage,

Laura

Gesunde Kekse aus nur 5 Zutaten!

Ihr Lieben,

bei mir ist grad ziemlich viel los und ich bin sehr viel unterwegs. Ich musste mich um meinen ersten Vollzeitjob als Architektin kümmern, eine neue Wohnung, einen Masterabschluss, ein Sofa, diverse Urlaubsplanungen und Zeit für meine Familie und Freunde und natürlich Sport integrieren. Momentan ist erstmal alles geschafft und der Urlaub kann kommen!

Da ich sehr oft morgens mit dem Zug unterwegs bin, habe ich mir überlegt, wie ich es schaffe mich gesund zu ernähren und trotzdem satt und nicht pleite zu sein. Denn das vegane Bircher Müsli von Starbucks ist zwar superlecker und nährwerttechnisch top, aber wenn ich es mir fast jeden Morgen am Bahnhof gönne, bin ich locker 10 Euro für ein Frühstück los :D

Daher bin ich auf die Idee gekommen ein alternatives Frühstück zum Mitnehmen zu backen und außerdem hatte ich noch 3 gammelige Bananen zu Hause, die dringend weg mussten. Die Kekse benötigen nur 5 Zutaten und werden richtig schön weich und schmecken sehr lecker! Ich habe euch ja schon öfter „gesunde Kekse“ gezeigt, allerdings waren diese oft auf Bohnen- oder Kichererbsenbasis und das schmeckt oft nach nichts (hier, hier und hier). Hier also das Rezept für meine gesunden Bananen-Erdnussbutter-Kekse aus nur 5 Zutaten!

3 reife Bananen zermatschen.

120 g kernige Haferflocken,

30 g Vollkornmehl,

50 g Erdnussbutter und etwas

Salz hinzufügen. Alles bei 180°C für ca. 15 Minuten backen.

Bei mir sind da 11 Kekse bei rausgekommen. Pro Keks ergibt das also 103 kcal, 3 g Protein, 15 g Kohlenhydrate, 3,5 g Fett. Was wollt ihr mehr?

 

Lass mich arbeiten!! – Stress als Statussymbol

Vor lauter Stress hat er übersehen, dass der Frühling bereits im Anmarsch ist. Er steht gehetzt am Bahnsteig, in der linken Hand den Coffee To Go, in der rechten das iPhone, mit dem noch einmal über die Präsentation für das morgige Meeting gescrollt wird. Der ihn ewig begleitende Trolley wird von der sperrigen Laptoptasche gekrönt. Vier weitere Statussymbole unserer ewig auf Leistung und Anerkennung ausgerichteten Gesellschaft.

„Ich habe am Wochenende keine Zeit, mit dir auszugehen. Ich bin total ausgebrannt.“

„Du musst das nicht machen“, will ich sagen. „Du nimmst deine Jobs selbst an. Du kannst auf die Geschäftsreise verzichten und abends auch mal um 19 statt um 23 Uhr Feierabend machen. Du könntest vor der Arbeit eine Runde joggen gehen statt den ersten Blick aufs iPhone zu werfen und dem täglichen Wahnsinn ins Auge zu blicken.“

Aber ich sage nichts. Je beschäftigter wir wirken, desto mehr Anerkennung und Bestätigung erhalten wir. Und das möchte doch eigentlich jeder. Heutzutage wird so vieles als selbstverständlich erachtet, dass man sich nur noch mit einem viel zu vollen Terminplan, der sich vielleicht auch nur ein bisschen voller anhört, als er es eigentlich ist, als „erfolgreich“ bezeichnen kann. Wer hat mehr um die Ohren? Wer braucht nachts weniger Schlaf?

Auch ein bisschen flunkern ist dabei natürlich erlaubt. Hauptsache, du wirkst so, als seist du ständig mit hundert verschiedenen Sachen beschäftigt. Wenn es um deinen sozialen Status geht, ist es besser, keine Freizeit zu haben. Denn das wird als Schwäche ausgelegt.

Und damit möchte ich niemandem behilflich sein, seinen sozialen Status aufs Spiel zu setzen. Denn so weit kommt es noch. Dann ist es im Fitnessstudio viel zu voll und man bekommt keinen guten Platz mehr in der Sauna. Und am Wochenende muss man in der Bar viel zu lange auf seinen Drink warten. Und beim Shopping? Da würden mir die besten Teile ja vor der Nase weggeschnappt werden, von Menschen, die ihr hart verdientes Geld nur noch online verprassen

Fit n‘ Fast Food: Rosenkohl mit Süßkartoffel und Zucchini in Currysauce

„Vielen Dank für Ihren Einkauf!“, rief mir die nette Verkäuferin auf dem Münsteraner Wochenmarkt zu. Ich lachte und ging weiter, bis mir diese Gedanken in den Sinn kamen: Wie zum Teufel bin ich eigentlich auf die Idee gekommen, Rosenkohl zu kaufen?? Wurde ich von dem freundlichen Ruf „Nur heute: 500 Gramm Rosenkohl für nur 2 Euro!“ angelockt und konnte deswegen nicht widerstehen?

Also legte ich ihn zunächst einmal in den Kühlschrank, mit dem Gedanken, ihn demnächst mal zu kochen. Nur nicht am selben Abend. Denn da holte ich mir eine Pizza mit Barbecue-Soße, Oliven und veganem Käseschmelz.

Den nächsten Abend bestellten mein Freund und ich Chinesisch, was ich den übernächsten Tag noch weiteressen konnte.

Dann war ich sogar in der Mensa und habe Pommes mit Salat gegessen.

Bis der heutige Mittwoch kam und ich ein schlechtes Gewissen wegen der im Kühlschrank vor sich hin vegetierenden Tüte Rosenkohl bekam. Und nach etwas Internetrecherche und Kreativität mit den anderen Sachen, die ich noch zu Hause hatte, stellte ich mich an den Herd – und heraus kam ein unglaublich leckeres Gericht, das ich mit euch teilen muss!

Es muss gar nicht immer der klassische Rosenkohl sein. Man kann auch auf den ersten Blick „eklige“ Gemüsesorten lecker bekommen. Ich habe auch gehört, dass das bei Rote Beete der Fall sein soll. Ich glaube, es gibt sonst kein Gemüse, welches ich nicht in mindestens einer leckeren Zubereitungsart kenne. Also hier für euch – mein „auch du magst Rosenkohl“-Gericht!

Rosenkohl mit Süßkartoffel und Zucchini in Currysauce

ergibt ca. 2 Portionen

1 Süßkartoffel in kleine Stücke schneiden und ca. 5 Minuten in 1 EL Olivenöl anbraten.

500 g Rosenkohl vorbereiten (unteres Stück abschneiden, hässliche Blätter entfernen, waschen) und hinzugeben.

Eine Zucchini klein schneiden und ebenfalls hinzugeben.

10 g Margarine unterrühren.

Kurz alles weiter braten lassen, dann mit 200 ml Gemüsebrühe ablöschen und alles für ca. 15 Minuten einkochen lassen.

Mit Salz, Pfeffer, Currypulver und nach beliebem Tandoori-Gewürz würzen.

Dann habe ich noch so 30 g veganen Frischkäse hinzugegeben (könnt ihr aber auch weglassen) und 100 ml Sojasahne. Alles nochmal für ca. 5-10 Minuten richtig schön einkochen lassen, bis der Rosenkohl durchgekocht ist. Direkt servieren und merken: Rosenkohl kann ja doch was!

Welcome to Riverdale: Chocolate Chip Pancakes

Ich freue mich schon darauf, wenn ich Kinder habe. Ich kann mir schon genau vorstellen, wie ich am Herd stehe und die kleinen mit leckeren Pfannkuchen vollstopfe. Pfannkuchen sind so billig und einfach und außerdem total schnell zu machen.

Und das beste ist: mit Pfannkuchen isst man auch immer doppelt so gerne Obst.

Pfannkuchen sind außerdem so variabel – ob man sie jetzt mit Vollkornmehl backt, Pfannkuchen mit ApfelmusSchokopfannkuchen, Apfelpfannkuchen, mit Bananen- und Mangocreme geschichtet, Zitronenpfannkuchen, dunkle Schokopfannkuchen und und und und. Oh Gott, wenn ich mir die Pfannkuchen-Geschichten meines Blogs durchlese, könnte man denken, dass ich ein bisschen süchtig bin.

Heute gibt es von mir ein Rezept für Chocolate Chip Pancakes. Nachdem ich gestern mal wieder eine Staffel Folge Riverdale geschaut habe, wo ja wirklich in jeder zweiten Folge Pfannkuchen mit Ahornsirup serviert werden, habe ich auch Lust bekommen welche zu backen. Und ich habe es geschafft sie relativ gesund, da zuckerfrei und fettarm, zu backen, und genau deswegen MUSS ich dieses neue Pfannkuchenrezept auch mit euch teilen!

Einige Leute haben ja Probleme damit, die Pfannkuchen auszubacken. Entweder bleibt ihnen der Teig in der Pfanne kleben oder sie werden nicht braun. Ich kann euch sagen: bei meinem Rezept passiert beides nicht! Dafür lege ich meine Hände ins Feuer! Die Pfannkuchen halten perfekt zusammen (Johannisbrotkernmehl ist der Schlüssel zum Glück!), werden schön braun, gehen ein wenig hoch und sind allgemein ohne zu viel Fett zu enthalten sehr geschmackvoll.

Ich erhitze die beschichtete Pfanne dabei immer komplett auf Stufe 1,5- 2 meines Herdes (insgesamt hat der Herd 3 Hitzestufen, also ca. 1/2 – 2/3 der Hitze). Die Margarine streiche ich mit einem Pinsel in die Pfanne, sodass überall gefettet ist und der Teig nicht kleben bleibt, aber man auch nicht Gefahr läuft übermäßig viel Fett zu benutzen. Und wenden tue ich sie, sobald sie Luftblasen oben schlagen. Dabei gehe ich erst mit dem dünnen Pfannenwender unter den Rand der Pfannkuchen, bis ich es schaffe in die Mitte vorzudringen – schwups – wenden, und die andere Seite noch kurz weiterbraten, fertig.

200g Mehl mit 50g Haferflocken, einer Prise Salz, 35g Xucker light, 20g Chocolate Chips, 7g Backpulver und einem halben TL Johannisbrotkernmehl mischen. 400 ml Hafermilch und ein halbes Buttervanille-Aroma hinzugeben, umrühren, ausbacken, fertig. Mit Apfelschnitzen und Agavendicksaft servieren.

 

PS: Lasst ihr euch beim Kochen auch so gerne von euren Lieblingsserien inspirieren?

    

{Vorspeise} Linsen-Crostini

Ihr Lieben,

ein Rezept aus der Kategorie: Gekocht, für lecker befunden, fotografiert und in den Tiefen meiner Fotosammlung verschwunden. Immer wenn ich die ordentlich sortierten Fotos meiner Freunde auf deren externen Festplatten sehe, überfällt mich ein schlechtes Gewissen: Denn solange mein Macbook sich nicht beschwert, speichere ich munter alles, was mir geschickt wird, was ich zufällig fotografiere und was ich screenshoote. Und mindestens fünfhundert peinliche Selfies. Was Ordnung in meiner Fotosammlung angeht, bin ich weit davon entfernt, so strukturiert und ordentlich wie in meiner eigenen Wohnung zu leben. Ich gebe es zu: ich bin ein Foto-Messie!!

Und deswegen kommt das leckere Rezept mit der Weihnachtsserviette auch erst heute online.

Die Linsen-Crostini passen aber zum Glück nicht nur zu Weihnachten, sondern zu jeder Jahreszeit. Sie gehörten beim perfekten Weihnachtsdinner in Kombination mit einer Tomaten-Paprika-Suppe zur Vorspeise, lassen sich aber auch super zum Grillen servieren oder als Snack zum Weinabend mit den besten Freunden. Also lasst euch nicht abschrecken und probiert es trotzdem aus!

Denn eins stand fest: Alle haben sich die Finger nach dieser herzhaften Kleinigkeit geleckt. Und Nachschub verlangt. :)

1 Tasse braune Linsen, nach Packungsanweisung ca. 20 Minuten in Gemüsebrühe gegart.

1 kleingeschnittene rote Zwiebel, 1 kleine Knoblauchzehe und 9 süße Kirschtomaten hinzugeben.

1 gewürfelte Möhre, zwei Lauchzwiebeln und 6 kleingeschnittene getrocknete Tomaten unterheben und alles gut verrühren.

Vinaigrette anrühren: 3 EL Olivenöl, 3 EL Zitronensaft, etwas Senf, Agavendicksaft, Salz, Pfeffer cremig rühren.

Pinienkerne rösten und mit etwas Basilikum und der Vinaigrette unter den Linsensalat mischen. Mit frischem Basilikum garnieren und auf in Knoblauchöl geröstetem Brot servieren.

Guten Appetit!

    

 

Reiseroute Vietnam – Tipps??

Hallo ihr Lieben,

für demnächst haben mein Freund und ich einen Urlaub der ganz besonderen Art geplant, auf den ich mich schon tierisch freue: Eine Vietnamreise!!

Ursprünglich war diese Reise ja schon für letztes Jahr geplant, aber da hätten wir nur zur Sommerzeit fliegen können. Das hätte mieses Wetter und überfüllte Strände bedeutet – auch in Vietnam! Also haben wir die Tour noch etwas vertagt und fliegen nun Mitte April los. Das wäre dann auch die erste Rucksacktour meines Lebens. Ich bin bis jetzt immer mit einem Koffer gereist und hatte damit auch gar keine Probleme. Im Gegenteil – normalerweise hasse ich einen zu schweren Rucksack, von dem man nur Rückenschmerzen und schlechte Laune bekommt! Allerdings musste ich einsehen, dass es wahrscheinlich in Vietnam nicht so viele befestigte Straßen gibt, an denen ich meinen schönen Koffer entlangschieben kann. Bahnhöfe sind außerdem ein zusätzliches Problem. Deswegen habe ich mich dem Schicksal gebeugt, werde den Rucksack meiner Schwester ausleihen und nur so viel Kleidung wie ich wahrscheinlich wirklich brauche (oder weniger) mitnehmen. Das wäre dann wahrscheinlich auch das erste Mal in meinem Leben, dass ich nicht zu viele Klamotten mit in den Urlaub nehme.

Und jetzt seid ihr dran!!

Dank eines super Tipps meiner Leserin Piper haben wir nun schon ein kleines süßes Hotel in Hoi an im Auge, in dem wir dann in Strandnähe residieren werden. Jetzt möchte ich weitere Tipps! Und eure Anregungen zu unserer Reiseroute! Wir sind nämlich totale Anfänger, was das angeht. Fest steht nur schon:

  • wir werden 3 Wochen reisen
  • zwei Inlandsflüge und ein Hotel-Resort für 7 Tage auf Phu Quoc sind bereits gebucht
  • In Ho Chi Minh kenne ich einen ehemaligen Kommilitonen, in dessen Hotel wir schlafen: The Junction Hotel. Schaut euch mal an, mit wie viel Liebe zu Details er es geplant hat!

Nun zu unserer Route:

Wir landen in Hanoi und wollen erst mal dort für 2-3 Tage bleiben.

Dann geht es weiter zu einer dreitägigen Bootstour durch die Bucht: Entweder Halong Bay (der Klassiker) oder lieber Bai Tu Long Bay?

Dann wird der Übernachtzug nach Hoi An genommen. Ich liebe übrigens Übernachtzüge!!! Habe ich auch schon mal erwähnt, dass ich Zugfahren in Deutschland hasse, aber in anderen Ländern, wie zum Beispiel Indien, einfach nur total fasziniert bin? Die Natur, die Menschen… Vielleicht fahre ich irgendwann nochmal mit der transsibirischen Eisenbahn… Aber zurück zum Thema.

In Hoi An bleiben wir 3 Tage in der wunderschönen Rock Villa.

Weiter geht es mit dem Flugzeug nach Phu Quoc und dort schlafen wir eine knappe Woche im La Veranda Resort von Sofitel. Darauf freue ich mich schon total! Die schönen weitläufigen weißen Strände, Schnorchel- und Tauchtouren und eine Inselerkundung geben mir schon richtig viel Vorfreude!

Die letzten beiden Tage hängen wir dann noch ein bisschen in Ho Chi Minh und dem Hotel meines Architektenkollegen ab, bevor es dann wieder nach Deutschland geht!

Ist jemand von euch Taucher und kann eine gute Tauchschule vor Ort empfehlen? Und gibt es noch sonstige Vietnam-Tipps? Ich freue mich sehr!

Alles Liebe

Laura

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